Fallada beschreibt detailliert die Lebensumstände eines Angestellten der
damaligen Zeit, indem er unter anderem darstellt, wofür die Eheleute das ihnen
zur Verfügung stehende Geld ausgeben (sie stellen einen „Normal-Etat“ auf).
Außerdem schildert er die damalige Rechtslage bezüglich des Arbeitsrechtes
(Gewerkschaften, Betriebsrat, Kündigung), sowie das mit den Notverordnungen
immer wieder geänderte Sozialrecht (Arbeitslosen- und Krisenunterstützung).
Für Fallada brachte dieser Roman – der der Neuen Sachlichkeit zuzurechnen ist
– den Durchbruch als Schriftsteller. Wesentlich unterstützt wurde er von seinem
Verleger Ernst Rowohlt, der ihm eine Halbtagsbeschäftigung in seinem Verlag
verschafft hatte, so dass er ohne finanzielle Sorgen an dem Roman arbeiten
konnte.