Als ich meine beiden Jugendschriften, »Mütterchens Hilfstruppen« und »Eine
glückliche Familie« hinaussandte, ahnte ich nicht, daß sie überall eine so
freundliche Aufnahme finden würden. Nicht nur die Tagespresse hat ihr
Erscheinen mit warmen Worten begleitet, sondern auch die pädagogischen
Fachblätter haben ihnen viel Anerkennung zu teil werden lassen, und namentlich
wurde der Umstand lobend hervorgehoben, daß ich mit meinen beiden Erzählungen
die alten, ausgetretenen Pfade der bisherigen Jugendschriften verlassen und
neue Wege insofern eingeschlagen habe, als ich die Form der Erzählung nur als
Gewand für Anleitungen zu praktischer Tätigkeit im Haushalte wählte, die ja
erfahrungsgemäß Geist und Körper frisch erhält und in der Entwicklung fördert.
Daß ich mit dieser neuen Tonart keinen Fehlgriff getan, beweisen mir die
zahlreichen Dankschreiben von Müttern und nicht zum wenigsten die vielen
herzerquickenden Briefchen, die mir von Kinderhand zugegangen sind. Diese
Anerkennung meiner schriftstellerischen Tätigkeit hat mir die Lust zu weiteren
ähnlichen Arbeiten geweckt, und ich habe zunächst in vorliegendem Büchlein das
Verhalten der Kinder gegen ihre Lehrer zum Gegenstande einer Erzählung gemacht.
Möge diese recht viel dazu beitragen, den Lehrern und Erziehern ihr ohnehin
schweres Amt zu erleichtern!