Durch die Teilungen Polens existierte seit über 100 Jahren kein polnischer
Staat mehr, als Sienkiewicz den Roman über den Deutschen Orden des 14.
Jahrhunderts verfasste, der 1410 in der Schlacht bei Tannenberg eine
Niederlage gegen ein vereintes Heer aus Polen, Litauern, Weißrussen und
Tataren erlitt.
Die Bedeutung von Krzyżacy wird durch den Umstand beschrieben, dass es als
erstes Buch in Polen nach 1945 gedruckt wurde, zur Erbauung der polnischen
Bevölkerung, deren Bild der Deutschritter und der Deutschen allgemein durch
dieses Werk ähnlich stark beeinflusst wurde wie bei den Deutschen das der
Indianer durch Karl May, wenn auch in einer umgekehrten Weise.
Im Jahre 1960 wurde der Roman in Polen von Aleksander Ford verfilmt.