Auf diesen drei Grundlagen habe ich meinen Roman aufgebaut, woraus schon
hervorgeht, daß es eben ein Roman und keine Lebensbeschreibung ist, woraus
sich weiter erklärt, daß ich nur von der jungen Cosima erzähle, dem
Mädchen, der Gattin Hans von Bülows, der Helferin des ringenden Wagner.
Nachdem sein Werk vollendet, er selbst dahingegangen und Cosima alleinige
Herrin von Bayreuth geworden war, hat sie sich als Hüterin des Grals
bewährt, aber nur noch in stiller, stetiger Arbeit – die Zeit der Kämpfe
und Leiden war für sie vorüber. Heldin blieb sie zeitlebens, Romanheldin
aber nur bis zu ihrem Einzug in Wahnfried, wo auch ihr Wähnen Friede fand.