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Title: Die Taube Author: Alexandre Dumas Title-Search: Amazon.DE Buchfreund.DE ZVAB.COM Terrashop.DE Tags: Historisches Publisher: Verlag von Christian Ernst Kollmann Die Taube Der Roman selbst ist nicht sehr umfangreich und lässt sich locker mal an einem verregneten Nachmittag lesen. Es handelt sich dabei um einen fiktiven Briefroman, dessen Helden aber reale Personen der französischen Geschichte waren. Ich möchte die Namen hier jetzt nicht nennen, da sie vielleicht schon zu viel über die Geschichte verraten könnten; will aber zumindest so viel sagen, dass sie eine alte Legende aufgreift, nach der einer der beiden Hauptakteure, der eigentlich 1632 in einer Schlacht getötet wurde, diese überlebt hat und fortan ein Leben als Einsiedler führte. Die Geschichte beginnt nun im Mai des Jahres 1637 und schildert, wie dieser Einsiedler eines Tages eine Taube sieht, die von einem Sperber verfolgt wird. Das verletzte Tier sucht instinktiv bei ihm Schutz und er nimmt sich ihrer an. Der Sperber wartet mehrere Tage vor der Zelle des Einsiedlers, um der Taube doch noch habhaft zu werden, verliert dann aber doch die Geduld und entfernt sich für immer. Der Einsiedler indessen möchte die Taube gerne behalten, doch sie möchte, nachdem die Gefahr vorüber ist, in die Freiheit zurück. Der Einsiedler vermutet also, dass sie jemanden gehört und er lässt sie schweren Herzens wieder frei, bindet ihr aber einen Zettel ans Bein, um dem oder der Besitzerin des Tieres mitzuteilen, dass die Taube nicht freiwillig verschwunden war. Bereits einen Tag später kehrt die Taube zu ihm zurück und bringt ihm ein Antwortschreiben auf seinen ersten Brief, aus dem er erfährt, dass die Taube Iris heißt und die einzige Gefährtin einer Novizin ist. Infolge dieser Antwort entwickelt sich zwischen den beiden ein reger Briefverkehr, mit der Taube als Botin, bei dem sie immer mehr über sich preisgeben und wo den beiden langsam mehr und mehr bewusst wird, dass sie einander aus ihrem früheren Leben kennen. Die Novizin setzt nun alles daran, den Einsiedler ausfindig zu machen und zu ihm zu gelangen. Sie lässt sich dafür sogar von ihrem Gelübde entbinden und begibt sich auf die nicht ungefährliche Suche nach dem Einsiedler. Während eines kurzen Aufenthalts in Reuil begegnet sie dabei einer Person, die den Lesern der „Drei Musketiere“ nicht unbekannt sein dürfte, spielt sie doch in der dortigen Handlung eine gewisse, nicht unbedeutende Rolle. (Artagnan) Download: ePub (153kB) |