Izzy´s freie Bibliothek - Der Engel vom westlichen Fenster by Gustav Meyrink

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Title: Der Engel vom westlichen Fenster

Author: Gustav Meyrink

ISBN: 978-3833005114 Amazon.DE Buchfreund.DE EuroBuch.COM

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Tags: Verschiedenes

Der Engel vom westlichen Fenster
Autor: Gustav Meyrink
Thema: Esoterik
Genre: Roman
Quelle: MobileRead

Meyrinks Werke habe einen starken Zug ins Fantastische und Esoterische.

In "Der Engel vom westlichen Fenster erhält der Ich-Erzähler die Hinterlassenschaft eines Vetters - Briefe und Dokumente aus der Zeit Elisabeths I von England. Er entdeckt, dass John Dee, der Alchemist Elisabeths, sein Vorfahre war. Doch sein Leben ist noch auf ganz andere Weise mit seinem Vorfahren verbunden.

"Der Engel vom westlichen Fenster" ist der (vollkommene) Schlussstein von Meyrinks schriftstellerischem Werk. Er hat einen Abschluss, der dermaßen hinreißend ist, dass er zunächst nur oberflächliche Spuren im Gedächtnis hinterlässt. Man kann ihn immer wieder lesen, und jedes Mal entdeckt man etwas Neues. Dieses Werk ist ein Stück europäischer Geistesgeschichte in dichterischer Form und mit der nötigen dichterischen Freiheit. In Anbetracht des mitreißenden Charakters des Buches und seiner elektrisierenden Kraft ist deutlich, dass sich Meyrink in hohem Maße mit John Dee, dem angelsächsischen Faust, identifiziert hat.

(Amazon)

Zugegeben, das vorliegende Werk „Der Engel vom westlichen Fenster“ ist keine einfache Lektüre: Zum einen setzt dieser Roman esoterisches Wissen voraus, zum anderen weist er keinen einfachen Sprachstil auf. Davon abgesehen, dass ich inhaltlich bei weitem nicht alles verstanden habe, wie ich dies gern gewollt hätte, musste ich schon rein sprachlich manche Sätze, gar ganze Textpassagen mehrmals lesen, um sie begreifen zu können.

[…]

In „Der Engel vom westlichen Fenster“ geht es vornehmlich um John Dee, einen der größten Gelehrten des 16. Jhd. und engsten Berater Königin Elisabeths von England. Er war Mathematiker, Astronom und Mystiker, der der Alchimie kundig war und sich nicht nur mit dem Herstellen von Gold aus Blei zufrieden gab, sondern sich der Kunst hingab, die den Menschen selbst verwandeln sollte, in ein „Wesen, das das Bewusstsein seiner Selbst nimmermehr verliert“ (Gustav Meyrink). So war diese Figur für G. Meyrink von besonderer Bedeutung, die ihm einen hervorragenden thematischen Hintergrund für seinen Roman lieferte.

Auch wenn dieser Roman zu großen Teilen im 16. Jhd. spielt, ist dies kein historischer Roman im herkömmlichen Sinne. Denn es gibt einen Erzähler, der zur Zeit Meyrinks lebte (mit autobiografischem Anteil) und durch ein Tulakästchen, auf seinen Vorfahr John Dee aufmerksam gemacht wird. Den Inhalt der Schriftstücke gibt der Ich-Erzähler zusammen mit seinen Erfahrungen in Verbindung mit dieser Person schriftlich wieder, woraus dann das vorliegende Werk entstanden ist. Gustav Meyrink hat dieses Werk selbst als Doppel-Roman bezeichnet […]

(Rezension bei LovelyBooks)

Download: ePub (491kB) 

Last Update: 02-03-2011 10:45
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