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Title: Deutsche Humoristen, Zweiter Band Author: Heinrich Zschokke, Clemens Brentano, E. T. A. Hoffmann Title-Search: Amazon.DE Buchfreund.DE ZVAB.COM Terrashop.DE Tags: Humor Serie: Deutsche Humoristen (#2) Publisher: Verlag der Deutschen Dichter-Gedächtnis-Stiftung Deutsche Humoristen, Zweiter Band Der vorliegende 2. Band zieht drei schöne Stücke aus der Literatur des beginnenden 19. Jahrhunderts hervor. Clemens Brentano: Die mehreren Wehmüller oder ungarische Nationalgesichter Seine Erzählung »Die mehreren Wehmüller« zeigt den sprühenden Witz, den die Zeitgenossen an ihm bewunderten. Die Lebhaftigkeit der Zeichnung wird durch den Reichtum lustiger Einfälle erhöht; aber auch die Vorliebe für das Seltsame, die alle Romantiker kennzeichnet, tritt stark hervor. (aus dem Vorwort) E. Th. A. Hoffmann: Die Königsbraut Seine Dichtungen sind fast alle von dem Humor durchzogen, mit dem er, unterstützt durch seinen scharfen Verstand, den Menschen und Dingen die lächerlichen Seiten absah. Aber wie er im Leben bei all seiner beruflichen Tüchtigkeit wild, ungebunden, ein Nachtschwärmer war – so spielt auch in seinen Werken das Abenteuerliche, das Phantastische, das Unheimliche die größte Rolle. Grauenerregend ist die Schilderung der Spukgestalten, die in so vielen seiner Schriften vorkommen. Dabei ist Hoffmann kein Meister der Sprache, sein Ausdruck ist ungelenk; nur ihre unnachahmliche Anschaulichkeit verleiht seinen Schilderungen eine solche Lebendigkeit, daß man glaubhaft versicherte, er hätte sich vor seinen eigenen Spukgestalten gefürchtet. »Die Königsbraut« ist viel freundlicher gehalten als die meisten anderen Hoffmannschen Erzählungen; das Dämonische spielt aber selbst in die hier geschilderte Philisterwelt hinein. (aus dem Vorwort) J. H. D. Zschokke: Die Nacht in Brczwezmcisl Zschokke ist ein Volksschriftsteller ersten Ranges: klar, gediegen, von energischem und lebendigem Vortrag. »Die Abenteuer der Neujahrsnacht«, »Addrich im Moos«, »Die Branntweinpest«, »Das Goldmacherdorf« sind einige seiner bekanntesten Erzählungen, neben denen eine große Zahl volkstümlicher Geschichtswerke und die bekannten »Stunden der Andacht« stehen. Auch durch Herausgabe allgemeinverständlicher Zeitschriften (namentlich des trefflichen »Schweizerboten«) hat sich Zschokke verdient gemacht. Daß er bei der von ihm entwickelten gemeinnützigen Tätigkeit großen Stils auch durch seine Dichtungen wirken wollte, kann nicht wunder nehmen; tatsächlich haben auch nicht nur die beiden letzten der obengenannten Erzählungen tiefgreifenden Einfluß geübt. Aber er moralisiert nicht nur. Wenn er ernste Mahnungen geben will, wie das häufig geschieht, weiß er sie dem Leser freundlich ans Herz zu legen, und er ist der Erzählung schwankhafter Ereignisse, wie »Die Nacht in Brczwezmcisl« zeigt, durchaus nicht abgeneigt. (aus dem Vorwort) Download: ePub (286kB) |