Die zwölf Apostel
Eugenie Marlitt
|
Title: Die zwölf Apostel
Author: Eugenie Marlitt
ISBN: 978-3869395807 Amazon.DE Buchfreund.DE EuroBuch.COM
Title-Search: Amazon.DE Buchfreund.DE ZVAB.COM Terrashop.DE
Tags: Romanze
Publisher: Ullstein Verlag
Die zwölf Apostel
Autor: Eugenie Marlitt
Herausgeber: Ullstein Verlag
Jahr: 1865
Genre: Erzählung
Quelle: Project Gutenberg
Aus: Schulmeisters Marie / Die zwölf Apostel
Es würde wohl nie ein fremder Fuß diesen entlegenen, sehr wenig einladenden
Stadtteil betreten haben, wenn nicht das alte Kloster ein Kleinod neben sich
gehabt hätte, ein köstliches Denkmal längst versunkener Zeiten, die
Liebfrauenkirche, um deren zwei schlanke Türme eine ganze reiche Sagenwelt
webte und blühte. Die Kirche stand unbenutzt und verschlossen und nie mehr
seit dem letzten Miserere der Nonnen hatten heilige Klänge durch die
mächtigen Säulengänge gerauscht. Die ewige Lampe war verlöscht; die Orgel
lag zertrümmert am Boden; um den verlassenen Hochaltar flatterten Schwalben
und Fledermäuse, und die prächtigen, anspruchsvollen Grabdenkmäler alter
untergegangener Geschlechter ruhten unter dichten Staubschichten. Nur die
Glocken, deren wundervolles harmonisches Zusammenklingen in der ganzen Gegend
berühmt war, schwangen sich noch sonntäglich über den verwaisten Hallen,
aber ihr wehmütiger Klang vermochte nicht die Gläubigen dahin
zurückzuführen.
(Amazon)
Die zwölf Apostel ist eine Erzählung, die E. Marlitt 1865 in der
Familienwochenschrift „Die Gartenlaube“ veröffentlicht hat (Hefte 36–39).
Die Arbeit, Marlitts literarisches Debüt, war ein solcher
Publikumserfolg, dass Ernst Keil, der Verleger der Zeitschrift, schon
drei Monate später auch mit der Publikation von Marlitts erstem Roman,
Goldelse, begann. Die erste Buchausgabe, die die Erzählung enthielt, war
der 1869 vom Herausgeber der „Gartenlaube“, Ernst Keil, publizierte
Sammelband Thüringer Erzählungen.
Das Werk erzählt die Geschichte der jungen Maddalena, die als Fremde in
der thüringischen Stadt, in der sie aufwächst, ausgegrenzt wird,
schließlich aber Liebe und über diese auch gesellschaftliche Anerkennung
findet.
(Wikipedia)
Download:
ePub (56kB)
|