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Gedanken über Erziehung
John Locke
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Title: Gedanken über Erziehung Author: John Locke ISBN: 978-3150061473 Amazon.DE Buchfreund.DE EuroBuch.COM Title-Search: Amazon.DE Buchfreund.DE ZVAB.COM Terrashop.DE Tags: Philosophie Publisher: Philipp Reclam jun., Leipzig Gedanken über Erziehung John Lockes, des berühmten englischen Philosophen (1632–1704) »Gedanken über Erziehung« erschienen im Jahre 1693 anonym unter dem Titel: »Some thoughts concerning education«. »Einige Gedanken über Erziehung« wäre also der vollständige Titel für das Buch. Da aber Locke nicht nur einzelne Teile der Erziehung, sondern die ganze Erziehung ins Auge faßt, ist der gebräuchliche gekürzte Titel »Gedanken über Erziehung« vorzuziehen. Man vgl. E. v. Sallwürks Ausgabe von J. Lockes »Gedanken über Erziehung« in Fr. Manns Bibl. päd. Klassiker (Langensalza, H. Beyer & Söhne) und die Abhandlung: »J. Lockes Gedanken über Erziehung«, dargestellt und gewürdigt von Ed. Fechtner, 2. Aufl. Wien 1908, sowie die dort angegebene Literatur; ferner: A. Heubaum, »Das Zeitalter der Standes- und Berufserziehung« (Berlin); P. Barth, »Die Geschichte der Erziehung in soziologischer und geistesgeschichtlicher Beleuchtung« (Leipzig); den Artikel »Locke« von Roloff in dessen Lexikon der Pädagogik (Freiburg, 1914). Das Buch ist nicht streng systematisch angelegt, es macht vielmehr oft den Eindruck unzusammenhängender Einfälle und ist nicht frei von Wiederholungen. Und doch liegt in der Anordnung der Gedanken eine Absicht. Die leibliche und sittliche Erziehung beanspruchen den größten Teil des Werkes, ganz zuletzt wird von den zu erwerbenden Kenntnissen gesprochen. Zum ersten Male in der pädagogischen Literatur wird eben in den »Erziehungsgedanken« die Erziehung des Zöglings in den Mittelpunkt gestellt. Als erster fordert Locke, wie schon Herbart in seiner feinen Charakteristik des »schlichten Mannes«, dem er Selbständigkeit und Tiefe nachrühmt, bemerkt, »daß man den Erfolg eines Erziehers nicht nach der Summe der Kenntnisse, sondern nach der gewonnenen persönlichen Bildung des Zöglings schätzen solle«. Herbarts pädagogische Schriften von Willmann-Fritzsch, Bd. III, S. 464 (Osterwieck 1919). Alles Wissen muß im Dienste der Erziehung stehen. So tritt Locke den pädagogischen Ansichten seiner Zeit kühn entgegen. »Er bestreitet der herrschenden Gelehrtenkultur den von ihr beanspruchten einzigartigen Wert und stellt sein Ideal des gebildeten Mannes daneben, und er setzt an die Stelle der bisherigen Vorstellung des Gentleman eine neue auf seinem Begriff der Bildung beruhende Auffassung.« (Heubaum.) […] (aus dem Vorwort) Download: ePub (233kB) |