Frühes 20. Jahrhundert: Der anonyme Erzähler der Geschichte, zu Besuch in
Prag, hat vor dem Zu-Bett-Gehen in einem Buch über das Leben Buddha Gotamas
gelesen und fällt in einen unruhigen Halbschlaf, der ihn in eine Traumwelt
gleiten lässt, in der er Ereignisse, die sich vor mehr als 30 Jahren im
Prager Judenviertel zugetragen haben, erneut durchlebt.
In diesem Zustand nimmt er die Identität des Gemmenschneiders und
Ausbesserers von Antiquitäten Athanasius Pernath an, der um 1890/1891 im
Prager Ghetto lebt und nach und nach Zugang zu seiner eigenen Vergangenheit,
seinem Innern, erhält, an deren Ende die Begegnung mit sich selbst steht.