Im ersten Buche meines »Pessimisten« führe ich dich gleich an den Strand des
rauschenden Meeres. Das Wasser – du weißt es – hat keine Balken. Bleibe daher
im sichern Binnenlande, wenn du dich vor der Seekrankheit auf dem Meere des
Lebens fürchtest oder gar liebgewordene Ansichten bereits auf heimtückischen,
unterseeischen Klippen wrack werden siehst. Ich habe den Sturmball und die
Wettersignale aufgezogen: warte also auf eine bessere Fahrgelegenheit, wenn du
meinst, ich sei ein schlechter Lotse.
Und auch das zweite Buch nimm und lies nur, falls du dir den Humor nicht
allzuleicht verderben lässest. Es sollte mir leid thun, würde dir durch meinen
Pessimisten auch nur ein einziges halbes Stündlein verdorben. Ueberrumpeln oder
ärgern will ich weder dich noch Weib noch Kind noch Knecht noch Magd noch
alles, was dein ist. Aber das Meine, was ich selbst empfangen, mit dir theilen
– ja, das möchte ich.