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Der Dieb von Georg Heym

Beschreibung:

Der Dieb

Autor: Georg Heym

Herausgeber: Ernst Rowohlt

Jahr: 1911

Genre: Novelle

Quelle: MobileRead




Am 29. bzw. 30. November 1911 schließt Heym mit seinem Verleger Ernst
Rowohlt einen Vertrag über die Veröffentlichung eines Novellenbandes ab, der
nach einer der Erzählungen den Titel „Der Dieb“ tragen soll. Insgesamt
sieben hierfür vorgesehene Texte sind vollendet erhalten („Der fünfte
Oktober“, „Der Irre“, „Der kleine Jonathan“, „Die Sektion“,
„Das Schiff“, „Ein Nachmittag“, „Der Dieb“), außerdem vierzehn
weitere kurze Skizzen und Entwürfe, die dem erzählenden Prosawerk
zugerechnet werden können.




(Wikipedia)




Bei Georg Heyms "Der Dieb, ein Novellenbuch" handelt es sich um einen kleinen
Band expressionistischer Kurznovellen: "Der fünfte Oktober", "Der Irre", "Die
Sektion", "Jonathan", "Das Schiff", "Ein Nachmittag" und "Der Dieb". Allesamt
sind Porträts von Außenseitertypen, deren aufgestauter Lebenshass entweder
in physische Gewalt umschlägt oder die an der psychischen Gewalt einer kalten
Umwelt zugrunde gehen. Was der Mensch nicht dahinrafft, erledigt schließlich
die Natur. Doch alle, ob nun verroht oder sensibel, scheinen sie eins zu
suchen: Halt, Verständnis, Liebe. Der Irre sehnt sich auf seinem
Rachefeldzug, in Momenten, in denen ihm seine Schreckenstaten bewusst werden,
nach dem verhassten Arzt. Jonathan muss die Sehnsucht nach Wärme und
Zuneigung mit seinen zwei Beinen bezahlen. Am abstraktesten wird die Sehnsucht
nach Beachtung in der Liebe des Diebes zu da Vincis "Mona Lisa", die ihre
ablehnende Haltung und Arroganz gegen ihn mit der Vernichtung büßen muss
[…]




(Versalie Rezension)



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