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Mein Weggenosse und andere Erzählungen von Maxim Gorki

Beschreibung:

Mein Weggenosse und andere Erzählungen

Autor: Maxim Gorki

Übersetzer: Alexander Eliasberg

Herausgeber: Wilhelm Goldmann Verlag

Genre: Erzählung

eBook Ersteller: Izzy's eBook Library

Quelle: Project Gutenberg



Inhalt





Mein Weggefährte



In jungen Jahren erwanderte Gorki unter anderen das Nordufer des Schwarzen
Meeres. So erzählt er über seine viermonatige Fußreise, die ihn im Herbst
1891 von Odessa nach Tiflis führte. Auf dieser Wanderschaft nutzt ihn sein
Weggefährte, der notorisch arbeitsscheue Georgier Schakro aus Tiflis, nach
Strich und Faden aus.



(Wikipedia)



Kain und Artem



Der ganz und gar verängstigte Jude Chaim, ein verheirateter Fliegende
Händler, Vater von vier Kindern, wird von den Russen in seiner im Text nicht
benannten Stadt auf beleidigende Art Kain genannt. Kain fürchtet sich vor den
Russen. Drei junge Burschen, die Kain mit „Meine Herren! Meine guten
Herren!“ anfleht, schüchtern ihn auf grobe Weise ein, indem sie ihm seine
täglichen Einkünfte vom Verkauf seiner Wichse, Streichhölzer und Nadeln
wegnehmen – aber nicht alle. Denn einer melkenden Kuh reißt man nicht das
Euter ab. Gorki schreibt über die verarmte gewaltbereite männliche russische
Stadtbevölkerung am Ort der Handlung, dem Stadtviertel Schichan, einer
Armeleutegegend: „...solchen aber ist es immer angenehm, ihren Nächsten zu
kränken..., denn das ist ihre einzige Möglichkeit, sich zu rächen. Und es
war leicht, Kain zu beleidigen...“



Der 25-jährige Artjom hingegen – ein stämmiger Schauermann aus dem
Stapelplatz Promsino, „ein kolossaler Bursche mit einem Kopf voll schwarzer
Locken“ – muss nicht mehr arbeiten. Der Adonis Artjom ist der erklärte
Liebling wohlhabenderer Kaufmannsfrauen, besonders dann, wenn diese mitunter
allzu lang alleingelassen werden. Weil Artjom nicht teilen kann, hat er
etliche Neider. […]



(Wikipedia



Malva



Der 45-jährige Bauer Wassili Legostew hat Haus und Hof verlassen. Draußen
auf einer Landzunge vor der Küste ist er als Wächter für einen
Fischereibetrieb in Grebenschtschikow tätig. Der Sonntag, an dem die
Erzählung einsetzt, verläuft nicht wie erhofft. Zwar nähert sich das
Ruderboot mit Malwa von der Küste her, doch die Geliebte bringt Wassilis
21-jährigen Sohn Jakow mit. Der junge Bursche will die Mutter daheim in der
völlig heruntergekommenen Landwirtschaft für ein Vierteljahr alleinlassen
und als Störfischer Geld verdienen. Ohne eine kleine Finanzspritze ist der
Bauernhof höchstwahrscheinlich nicht mehr zu retten […]



(Wikipedia)



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