Der Findling
Autor: Heinrich von Kleist
Genre: Novelle
Jahr: 1811
Der Findling ist eine Novelle von Heinrich von Kleist, die zum ersten Mal
im zweiten Band seiner Novellen 1811 erschienen ist. Lange Zeit herrschte
größere Diskussion darüber, ob das Werk wirklich erst für diese
Veröffentlichung geschrieben wurde, oder, ob es sich nicht um ein sehr
frühes Werk handelt. Heute geht die Forschung von der Spätdatierung aus.
Antonio Piachi, wohlhabender Güterhändler und in zweiter Ehe verheiratet
mit Elvire, reist mit seinem Sohn Paolo, dem Sohn seiner ersten Frau, nach
Ragusa. Dort herrscht eine pestartige Krankheit. Aus Sorge um sein Kind will
er wider kaufmännischer Interessen wieder abreisen. Bei der Abreise nimmt er
aus Mitleid einen angesteckten Waisenknaben mit, obwohl es ihm anfangs
widerstrebt: Er „weiß nicht, was er mit ihm soll“. In einem Wirtshaus
wird er von der Polizei festgenommen und aus Quarantäneschutz nach Ragusa
transportiert. Im dortigen Krankenhaus bleibt Piachi gesund, sein eigener Sohn
aber stirbt und Nicolo (erst jetzt wird der Name eingeführt) erholt sich. Als
Nicolo ihm eine gute Reise wünscht, fragt Piachi ihn, ob er nicht mitreisen
will. Erst jetzt besieht Piachi ihn richtig […]
(Wikipedia)
Eine Buchbesprechung findet sich bei
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(kostenpflichtig) sowie beim
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