Unvergeßbare Worte
Autor: Paul Heyse
Herausgeber: W.J. Thieme & Cie
Jahr: 1883
Genre: Novelle
Quelle: Project Gutenberg
Im Garten einer halb verfallenen Villa in der Nähe von Vicenza trifft die
Baronesse Victoire einen jungen Mann, den Philosophen Dr. Philipp Schwarz. Sie
bietet ihm an, mit ihr in ihr Schloss in der Steiermark zu kommen, um dort als
eine Art Hauslehrer für ihren jüngeren Bruder zu leben. Philipp reist mit
ihr, freundet sich mit dem Jungen an und verehrt die Tochter des Hauses, ohne
ihr wirklich nahezukommen. Als diese bei einem Spaziergang ihrer Cousine
erzählt, sie habe Philipp gleichsam gekauft und werde ihn als ihr Eigentum
eines Tages heiraten, ist der junge Mann, der unfreiwilliger Zeuge dieses
Gesprächs geworden ist, schockiert und verabschiedet sich umgehend aus dem
Schloss der Baronesse. Diese lebt, ohne sich zu verheiraten, fernab der
Gesellschaft weiter. Schließlich erfährt sie von ihrer Cousine, die auf dem
protestantischen Friedhof in Rom auf Philipps Grab gestoßen ist, von seinem
Ende. Die Grabinschrift "Oblivisci nequeo" lässt sie, die kurz nach dem Tod
ihrer Mutter ebenfalls gestorben ist, auch auf ihren Grabstein setzen.
(Wikipedia)
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