Ein verbummelter Student
Autor: Gustav Sack
Genre: Roman
Quelle: MobileRead
Ein verbummelter Student ist ein autobiographisch geprägtes Werk von Gustav
Sack (1885-1916), einem heute fast vergessenen, frühexpressionistischen
Autor. Es wird das Leben von Erich, dem "verbummelten Studenten", erzählt.
Neben seinen naturwissenschaftlichen Studien versucht er sich auch an (von
Nietzsche beeinflußten) philosophischen Überlegungen über die Natur des
Menschen und der Welt. Daran scheitert er. Die "erkenntnistheoretischen
Hilflosigkeiten Erichs" (Gustav Sack) prägen seine Liebesbeziehung mit Loo,
der Tochter eines reichen Gutsbesitzers, und sein weiteres Leben.
"Alles Erleben wird schließlich nur Bestätigung und Gleichnis für die
inneren Vorgänge; es ist tragische Notwendigkeit, daß Glück und Dasein
schließlich als unwesentlich zerstieben. Das Ergebnis ist ungeheure
Einsamkeit"
Der vorliegende Roman wurde bei seinem letzten Aufenthalt in Deutschland,
1916, vollendet, und wollte von ihm als autobiographische Schrift verstanden
werden.
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