Das Lob der Narrheit
Autor: Desiderius Erasmus
Illustrator: Holbein
Editor: O. J. Bierbaum
Herausgeber: Georg Jacob Decker
Veröffentlicht: 1781
Quelle: Project Gutenberg
Mit Kupfern von Holbein, neu erschienen bei Georg Müller zu München im Jahre 1918
Als ein Kind launiger Muse will Erasmus von Rotterdam seine weltberühmte
Schrift Das Lob der Narrheit beurteilt wissen. In dem Widmungsbriefe an den
jüngeren, damals (1498) zwanzigjährigen Thomas Morus, späteren Kanzler
Heinrichs VIII. von England, dem ihn gemeinsame humanistische Studien
verbanden, erzählt der Verfasser, wie ihm die Idee zu dem Buche auf dem
Heimritt von Welschland gekommen sei. Es ist kein Grund daran zu zweifeln,
daß dieses populärste Werk des deutschen Humanismus mehr oder minder
zufällig koncipiert und mit einer Art spielerischen Vergnügens ausgeführt
wurde. Erasmus selber hat wohl nie geahnt, daß die geistreiche aber leicht
gezimmerte Arbeit, die ihm nichts als ein Ausruhen von ernsten, gelehrten
Forschungen bedeutete, seinen internationalen Ruhm für alle Zeiten begründen
würde.
(aus dem Vorwort)
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