Die Gemälde
Autor: Ludwig Tieck
Entstanden: 1821
Herausgeber: Bibliographisches Institut
Veröffentlicht: 1892
Erstveröffentlichung: 1821
Cover: David Teniers (1610-1690) – Erzherzog Leopold Wilhelm in seiner Galerie in Brüssel
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Welchen Reichtum tiefverständigen, sinnigen Forschens Über die bildende
Kunst, wie sie erschafft und kopiert, Eng verbunden mit hochaufsprudelndem
Sterneschen Humor, Bietet uns Ludwig Tieck, wenn die Gemälde wir schaun, Die
zur Novelle gereift er hier gar künstlich geordnet, Daß zur Galerie wurde
die lehrende Schrift, Eduards frisches Gemüt, die zartere Neigung Sophiens,
Walthers Liebe zur Kunst, Erichs geordneter Sinn, Überschätzend sich selbst
der Blick des Prinzen, vor allen Aber du heitre Gestalt, die du mit
köstlichem Witz Würzest das Ganze, du Schelm mit toll austobender Laune,
Eulenböck! ihr erfreut alle, indem ihr belehrt. Und so treten die
Nebenpersonen ins rechte Verhältnis, Daß für jeden der Raum genüge,
entwickelnd sich selbst.
(Theodor Hell; aus dem Vorwort)
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