Autoren-Liste Liste unkategorisierter Bücher Kategorie hinzufügen

Die alte Isergil und andere Erzählungen von Maxim Gorki

Beschreibung:

Die alte Isergil und andere Erzählungen

Autor: Maxim Gorki

Bearbeitung: Ulrike Hirschberg

Herausgeber: Verlag Neues Leben Berlin

Genre: Erzählung

Quelle: Project Gutenberg



Inhalt





Makar Tschudra



In einer finsteren Herbstnacht sitzen sich der 58-jährige Makar Tschudra und
der Ich-Erzähler an einem Holzfeuer gegenüber; „links die grenzenlose
Steppe, rechts das unendliche Meer“. Makar Tschudra liebt diese Weite und
verachtet jene Sesshaften, wie sie sich in ihren Ortschaften drängen. Er
hütet die Pferde seines Stammes. Nicht weit entfernt, aus der Finsternis,
ertönt „leidenschaftlich ein lyrisches Lied“. Die Sängerin ist Makar
Tschudras Tochter, die schöne Nonka. Ihr Vater spricht seinen Gegenüber mit
„Falke“ an und erzählt ihm, was er von der Welt gesehen hat. Durch die
Bukowina ist er mit seinem Stamm gezogen; in Galizien hat er im Gefängnis
gesessen […]



(Wikipedia)



Die alte Isergil



In der Nähe der bessarabischen Stadt Akkerman hilft der Ich-Erzähler, ein
Russe, zusammen mit Moldauern bei der Weinlese. Am Abend nach getaner Arbeit
vergnügen sich die jungen Leute am Ufer des Schwarzen Meeres. Der
Ich-Erzähler bleibt bei der alten Isergil im Schatten der Weinstöcke sitzen
und lässt sich von ihr drei Geschichten erzählen – die ihres wechselvollen
Lebens und zwei märchenhafte Legenden; eine vom hochmütigen Larra und die
andere vom Opfertod des Jünglings Danko.



(Wikipedia)



Mein Weggefährte



In jungen Jahren erwanderte Gorki unter anderen das Nordufer des Schwarzen
Meeres. So erzählt er über seine viermonatige Fußreise, die ihn im Herbst
1891 von Odessa nach Tiflis führte. Auf dieser Wanderschaft nutzt ihn sein
Weggefährte, der notorisch arbeitsscheue Georgier Schakro aus Tiflis, nach
Strich und Faden aus.



(Wikipedia)



Malwa



Der 45-jährige Bauer Wassili Legostew hat Haus und Hof verlassen. Draußen
auf einer Landzunge vor der Küste ist er als Wächter für einen
Fischereibetrieb in Grebenschtschikow tätig. Der Sonntag, an dem die
Erzählung einsetzt, verläuft nicht wie erhofft. Zwar nähert sich das
Ruderboot mit Malwa von der Küste her, doch die Geliebte bringt Wassilis
21-jährigen Sohn Jakow mit. Der junge Bursche will die Mutter daheim in der
völlig heruntergekommenen Landwirtschaft für ein Vierteljahr alleinlassen
und als Störfischer Geld verdienen. Ohne eine kleine Finanzspritze ist der
Bauernhof höchstwahrscheinlich nicht mehr zu retten […]



(Wikipedia)



Sechsundzwanzig und eine



Jeden Morgen geht das 16-jährige Stubenmädchen Tanja aus der Goldstickerei
im ersten Stock hinab in den Keller und begrüßt die sechsundzwanzig Brezel-
und Kringel-Produzenten mit dem Ruf: „Ihr kleinen Sträflinge, schenkt mir
Kringelchen!“ Im Reich des Zaren ist auch in Großbäckereien Zwangsarbeit
an der Tagesordnung. Das Erscheinen der schönen Tanja ist für die Männer in
der feuchten, steinernen Höhle die willkommene tägliche Abwechslung von dem
zermürbenden Einerlei. Natürlich bekommt das Mädchen frischbackene Kringel
in die aufgehaltene Schürze. Auf Tanja lässt keiner der Sechsundzwanzig
etwas kommen. Jeder der Männer macht die Vielbewunderte für sich unantastbar
– ein Heiligtum. Natürlich erweisen ihr die Männer ausnahmslos jeden
erbetenen Dienst […]



(Wikipedia)



Kategorie vorschlagen: