Florentinische Nächte
Autor: Heinrich Heine
Herausgeber: Artemis & Winkler Verlag
Jahr: 1837
Genre: Erzählung
Quelle: Project Gutenberg
Aus: Sämtliche Werke II
Die „Florentinischen Nächte“ bestehen aus einer Aneinanderreihung
verschiedener Geschichten, von einem fiktiven Ich - Erzähler an dem Bett
einer dem Tode geweihten Kranken (Maria) zu deren Ablenkung vorgetragen.
Und wie er erzählt! Diese Art, die deutsche Sprache zu benutzen, Bilder zu
produzieren und Sachverhalten neue Ansichten abzugewinnen, ist mir noch nie
begegnet. Mir war vorher nicht klar, dass die deutsche Sprache so reich sein
kann. Ich würde mir wünschen, dass im deutschen Unterricht so etwas gelesen
würde, statt Kafka, der mich als Jugendliche total verschreckt hatte. Die
Geschichte liest sich leicht und plätschernd. Und auch, wenn sie absolut
keinen echten roten Faden besitzt (außer, dass es darum geht, ob der
Erzähler auch mal in eine lebendige Frau verliebt gewesen sei und nicht nur
in Statuen und tote Frauen), ist sie absolut lesenswert, komisch, ironisch,
witzig, unterhaltsam.
(aus einer Amazon Rezension)
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