Die Göttin Diana
Autor: Heinrich Heine
Herausgeber: Artemis & Winkler Verlag
Jahr: 1846
Genre: Skizze
Quelle: Project Gutenberg
Aus: Sämtliche Werke II
Eine literarische Gestaltung in der Literatur des 19. Jahrhunderts fand Diana
in der Pantomime „Die Göttin Diana“ von Heinrich Heine, die er im
Anschluss an sein Essay „Die Götter im Exil“ in seinen „Vermischten
Schriften“ 1854 herausgab. Darin erscheint Diana zunächst im Walde als Ziel
von Sehnsucht und Liebe des romantischen Ritters, dann, auf der deutschen
Burg, fordert sie, begleitet von Apoll und Bacchus mit jeweiligem Gefolge, die
verratene Liebe des Ritters ein und fordert ihn auf, sie zum Venusberg zu
begleiten, die Burgfrau lässt das aber nicht zu. Dann irrt der Ritter durch
romantisch zerklüftete Gegenden, wo er von Heineschen Elementargeistern
geneckt wird. Schließlich erscheint Diana zu Pferd mit der Wilden Jagd. Als
sie dann zusammen vor die Pforte des Venusberges gelangen, stellt sich ihnen
der Treue Eckart in den Weg. Im Duell ersticht er den Ritter, damit seine
Seele für den Himmel gerettet werde. Schließlich sieht man im letzte Tableau
im Inneren des Venusberges die Sinnenfrohen der Vorzeit versammelt (darunter
den damals schon toten Johann Wolfgang von Goethe). Die verzweifelte Diana
trägt ihren toten Ritter herein, der dann von Apoll mit Leiermusik und von
Bacchus mit Wein wieder belebt wird, sodass alles ein gutes Ende hat. Wie man
sieht, vereinigt das knappe Libretto eine erhebliche Zahl romantischer
Hauptmotive, in deren Mittelpunkt die Göttin Diana steht.
(Wikipedia)
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