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Das Gelübde einer Sterbenden von Emile Zola

Beschreibung:

Das Gelübde einer Sterbenden

Autor: Emile Zola

Herausgeber: G. Hendelsohn

Genre: Novelle

Quelle: Project Gutenberg



Zola denkt in diesem Roman über die Liebe nach. Sein Konzept von Liebe
erinnert sehr an die klassisch griechische Unterscheidung zwischen Agape und
Eros. Der Protagonist, selbst Waisenkind und nur durch die Zuwendungen einer
reichen Gönnerin in die Lage versetzt, eine ordentlichen Ausbindung zu
genießen, trifft seine Gönnerin schließlich an Ihrem Totenbett, wo sie viel
zu früh auf Grund des Kummers aus ihrer unglücklichen Ehe stirbt. Sie
hinterlässt eine Tochter von 6 Jahren und dem Protagonisten die Aufgabe,
über die Tochter zu wachen. Selbst kaum erwachsen, tut er alles, um dieser
Aufgabe gerecht zu werden. Es kommt jedoch, wie es kommen muss: er verliebt
sich in die ihm Anvertraute und wird Zeuge, wie sie zunächst mit einem eitlen
Zeitgenossen in einer unglückliche Ehe startet und sich dann in seinen besten
Freund verliebt und eine zweite Ehe mit ihm starten möchte, nachdem ihr
erster Mann überraschend verstirbt. Und hier transzendiert der Protagonist
dann in Zolas Erzählung von der Liebe zur Frau zu einer körperlosen Liebe
seiner beiden Freunde.



Eine junge sterbende Frau vertraut einem Bediensteten das Wohl ihrer
6-jährigen Tochter an, weil ihr wesentlich älterer Mann mehr seinem
Vergnügen nachgeht und nicht in der Lage ist, sich um das Kind gebührend zu
kümmern. Das Kind landet zunächst bei einer Schwester seines Vaters, die es
nach 14 Tagen ins Kloster abschiebt. 12 Jahre später kommt das Kind als
verwöhnte junge Frau zurück. Dem Bediensteten, der sich über die Jahre eine
sichere Existenz aufgebaut hat, gelingt es, das Vertrauen des Mädchens zu
erlangen und es auf den "rechten Weg" zu bringen. Am Ende stirbt der Bediente
und das Mädchen heiratet seinen besten Freund.



(Amazon Rezension)



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