William Lovell
Autor: Ludwig Tieck
Cover: Johann Friedrich August Tischbein (1750-1812) – Porträt von Nicolas Chatelain
Quelle: MobileRead
In diesem Briefroman über zehn Bände erzählt Tieck die Geschichte des
enterbten Engländer William Lovell. Immer ist er auf der Suche nach seiner
Bestimmung, geht aber darüber dennoch zu Grunde.
William Lovell ist ein Briefroman in zehn Büchern von Ludwig Tieck, der
1795/96 unter dem Titel „Die Geschichte des Herrn William Lovell“ bei Carl
August Nicolai in Leipzig und Berlin erschien. Überarbeitete Ausgaben
veröffentlichte Tieck 1813/14 und 1828. […]
Der englische Gutsbesitzer Walter Lovell schickt seinen Sohn William auf
Bildungsreise nach Italien. Der Vater gibt dem Sohn den erfahrenen Mortimer
als Reisebegleiter mit auf den Weg. Paris, jene große Welt, stößt den
jungen Lovell auf der Durchreise ab. Lovell, der Enthusiast, poetisch
gestimmt, zieht der großen Stadt die ländlichen Schatten des englischen
Waldes vor. In Paris trifft William Lovell auf den Italiener Rosa. Bald wirkt
das Gift der großen Welt auf William. Der junge Engländer, der seine
Jugendliebe Amalie Wilmont zu Hause in Bondly zurücklassen musste, bricht dem
jungen Mädchen im Herzen die Treue, indem er sich der Comtesse Blainville
nähert. Die Comtesse ist ein Werkzeug Rosas.
Derweil bedient sich zu Hause der alte Baron Burton mit Erfolg des
heimtückischen Jackson als Advokat, um Walter Lovell in den wirtschaftlichen
Ruin zu treiben […]
Der Roman ist die Geschichte eines Hasses. Waterloo, nachtragend, vernichtet
die beiden Lovells, weil er Marie seinerzeit nicht bekommen konnte. Dazu
bedient er sich u.a. seines "Schildknappen" Rosa. Überdies rekrutiert
Waterloo seinen Neffen Baron Burton – das ist Eduards Vater – für seinen
Rachefeldzug gegen Walter Lovell.
(Wikipedia)
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