Hotel Savoy
Autor: Joseph Roth
Veröffentlicht: 1924
Genre: Roman
Quelle: MobileRead
Hotel Savoy ist ein Roman von Joseph Roth, der vom 9. Februar bis 16.
März 1924 in der Frankfurter Zeitung vorabgedruckt wurde. Im selben Jahr
erfolgte der Druck in Berlin.
Der Heimkehrer Gabriel Dan erzählt, wie die Revolution das heruntergekommene
Hotel Savoy erreicht und zerstört.
(Wikipedia)
1919, Galizien, ein heruntergekommenes Hotel: Roths Roman um gestrandete
Menschen ist Dokument einer Epoche.
Ein Hotel wird in diesem frühen Roman Joseph Roths zur Metapher für die aus
den Fugen geratene Welt nach dem Ersten Weltkrieg. In einem polnischen
Städtchen nahe der russischen Grenze gelegen, nach außen mit seiner
prunkvollen Fassade noch Zeuge der Vorkriegsepoche, beherbergt es im Innern
die bunten Existenzen einer durcheinandergeratenen Zeit: Soldaten,
Bankrotteure, Devisenschieber, Halbkünstler und leichte Mädchen.
Gabriel Dan, nach fünf Jahren Krieg und Gefangenschaft zurückgekehrt, teilt
sein Zimmer mit einem anarchischem Kommunisten und wird in die Aktivitäten
der Armen und Reichen verstrickt. Alle aber warten auf die Ankunft des
Milliardärs Bloomfield aus Amerika. Am Ende geht das Hotel in Flammen auf –
Symbol für die untergegangene Vorkriegswelt. Bereits beim ersten Erscheinen
des Romans urteilte die Presse: »Hier hat ein ganz starker Romancier das
einleitende Buch zur menschlichen Tragödie des Heute geschrieben«.
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