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Aus dem Leben eines Taugenichts von Joseph von Eichendorff

Beschreibung:

Aus dem Leben eines Taugenichts

Author: Joseph von Eichendorff

Wordcount: 37,858 / 152 pg

Origin: gutenberg.org

Source: Manybooks



Mit der Novelle schuf Joseph von Eichendorff eine eigene romantische
Gattungsform, den sog. »Taugenichts-Roman«. Die Urfassung – zwei kurze
Kapitel, die vermutlich schon in Breslau entstanden – trug den Titel Der
neue Troubadour. Ein Kapitel aus dem Leben eines armen Taugenichts. Bereits
1822 oder 1823 vollendete Eichendorff das Werk, ließ es aber erst 1826
drucken, zusammen mit Das Marmorbild und einigen Gedichten.



Aus dem Leben eines Taugenichts ist eine Novelle von Joseph von
Eichendorff, wurde 1822/1823 fertiggestellt und 1826 erstmals veröffentlicht.
Das Werk gilt als Höhepunkt musikalischer Prosa und als beispielhaft für die
Spätromantik. Eichendorff verwendet hier, wie in vielen seiner Werke, eine
offene Form und reichert den epischen Text reichlich mit lyrischen Elementen
an, indem er zahlreiche Gedichte und Lieder mit in seinen Text aufnimmt.



(Wikipedia)



Ein junger Müllerssohn wird von seinem Vater als Taugenichts beschimpft und
in die Welt geschickt, damit er lernt, für sich selbst zu sorgen. Daraufhin
zieht er mit seiner Geige, auf Gott vertrauend, in die Welt. Nachdem ihn zwei
vornehme Damen im Reisewagen zu ihrem Schloss mitgenommen haben, findet er
eine Anstellung als Gärtnerbursche, anschließend als Zolleinnehmer. Er
verliebt sich in eine der beiden Damen, glaubt aber, sie sei eine Gräfin und
daher für ihn unerreichbar. Daher macht er sich erneut auf die Reise und
schließt sich zwei abenteuerlich anmutenden Gestalten an, die sich als Maler
entpuppen und mit dem Taugenichts nach Italien ziehen. Er erhält einen Brief,
von dem er glaubt, dass seine angebetete »Gräfin« ihn geschickt habe. Um
sie zu finden, eilt er nach Rom. Ein deutscher Maler erklärt ihm, die
Gesuchte sei in der Stadt – eine Verwechslung. Enttäuscht tritt der
Taugenichts die Heimreise an. Er gelangt wieder auf das Schloss, wo sich alle
Umstände aufklären. Die beiden angeblichen Maler sind ein Graf und seine
inkognito reisende Geliebte; die heimlich geliebte Dame ist keine Gräfin,
sondern eine Waise, die in der Obhut eines Grafen großgezogen wurde. Am
Schluss heiratet die Dame den Taugenichts.



Ein Trickster-Charakter, eine märchenhafte Handlung und die Reiselust der
Romantik werden in dieser klassischen deutschen Erzählung auf meisterliche
Art verquickt. Die Auflösung der rätselhaften Erlebnisse des "Taugenichts"
am Ende der Geschichte verwandelt das mysteriöse Märchen schließlich zu
einer heiteren Posse, die man im Bereich des Filmes wohl eine "Screwball
Comedy" nennen müsste.



Die große Könnerschaft Eichendorffs erweist sich vor allem darin, dass er
anscheinend mühelos den Leser im Unklaren zu lassen vermag, ob er denn nun
einem Märchen, einer romantischen Reisenovelle, einer Liebesgeschichte - oder
doch etwas anderem - lesend folgt.



(Amazon-Rezension)



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