Fiammetta
Autor: Giovanni di Boccaccio
Übersetzer: Sophie Brentano
Herausgeber: Insel-Verlag
Jahr: 1344
Genre: Novelle
Quelle: Project Gutenberg
Dem Geschmack der Zeit entsprechend entwarf er das wiederkehrende Bild einer
idealen Geliebten, die er Fiammetta nannte und deren reales Vorbild vermutlich
eine neapolitanische Adlige namens Maria d’Aquino ist.
(Wikipedia)
Als Giovanni 13 Jahre alt war, kam er in die Lehre zu einem Geldwechsler,
aber nach sechsjähriger kaufmännischer Tätigkeit erlangte er die Erlaubnis,
in Neapel, in dem er sich eben befand, zum Studium überzugehen, und zwar zum
Studium des kanonischen Rechtes. Doch in der üppigen Stadt scheint sich der
Jüngling mehr in das Studium der Liebe und der ihn umgebenden menschlichen
Leidenschaften vertieft, als kühle Weisheit gekostet zu haben, und als er
Ostern 1334 in einer Kirche Neapels eine Frau sah, die sein Herz sofort in
Flammen versetzte, war es mit dem Studium erst recht vorbei. Als Fiammetta hat
Boccaccio diese Frau poetisch verherrlicht; in der Tat war sie eine
natürliche Tochter König Roberts von Neapel, Donna Maria, die Gattin eines
vornehmen Edelmannes. Sie fand eine Zeitlang an dem jungen Florentiner
Gefallen und ward seine Geliebte.
(Klassiker der Weltliteratur)
|