Kloster Lugau
Autor: Wilhelm Raabe
Herausgeber: Verlagsanstalt Hermann Klemm A.G.
Serie: Wilhelm Raabe Bücherei
Volume: Zweite Reihe - Siebzehnter Band
Genre: Roman
Quelle: Project Gutenberg
Aus: Gutmanns Reisen
Kloster Lugau ist eine Erzählung von Wilhelm Raabe, die, im Juni 1893
vollendet, gegen Ende desselben Jahres bei Otto Janke in Berlin erschien.
Gräfin Laura Warberg, auch Ophelia genannt, hat sich hinter die Mauern des
Nonnenklosters Lugau – einer Stiftung aus dem Jahr 870 – zurückgezogen,
um vor den Nachstellungen zudringlicher Prinzen sicher zu sein. Kontakt mit
der Weltlichkeit hat sie aber immer noch. Die Gräfin korrespondiert angeregt
mit Horatio. Das ist der Hofrat Dr. phil. Franz Herberger, Prinzenerzieher a.
D. und Hauptmann der Landwehr aus Wittenberg. Der 35-jährige Hofrat gilt in
der Lutherstadt als der Gönner des strebsamen jungen Dr. phil. Eckbert
Scriewer. Dank solcher Referenz kann sich Scriewer im September 1869 mit
Fräulein Eva Kleynkauer in Wittenberg verloben. Eva ist die Tochter des
Ober-Konsistorialrats Prof. Dr. th. Martin Kleynkauer und dessen Gattin
Blandine, geborene Husäus. Einer Tante Evas, der alten Euphrosyne Kleynkauer,
ist die Verbindung gar nicht recht. Euphrosyne durchschaut sie alle in
Wittenberg. So vermag Euphrosyne auch dem Hofrat, der des Öfteren bei der
alten Dame Rat sucht, aus dem Stegreif schlechte Charaktereigenschaften des
Bräutigams aufzuzählen. Herberger sieht ein, er hat sich geirrt. Aber es ist
nun mal passiert.
(Wikipedia)
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