Mit Ende März des verflossenen Jahres 1850 begann der durch seine größeren
humoristischen Arbeiten nicht nur seinen Landsleuten,— sondern auch den
deutschen Lesern so lieb und vertraut gewordene Charles Dickens eine
Wochenschrift, die er Household Words betitelte, eine von Shakespeare zuerst
gebrauchte Bezeichnung, die wir wohl am Besten mit »Worte fürs Haus« in
unseres-Sprache übertragen können. […]
»Der Name, den wir dieser Wochenschrift erteilt haben, drückt im Allgemeinen
den Wunsch ans, der uns dabei am Herzen liegt. Wir streben nämlich darnach,
eine Stelle unter den häuslichen Lieblingen unsrer Leser zu erhalten und zu
ihren häuslichen Gedanken mitgezählt zu werden. Wir hoffen, der Kamerad und
Gefährte vieler Tausende ans dem Volke zu werden, beiderlei Geschlechts, jedes
Alters und Verhältnisses, die wie vielleicht nie zu Gesicht bekommen. Wir
wollen uns bestreben, in unzählige Haushaltungen ans der bewegten Welt um uns
her die Kenntnis vieler sozialer Eigentümlichkeiten, guter und böser, zu
verbreiten, die nicht darauf berechnet sind, irgend einen von uns zu
veranlassen, minder warm an einander selbst zu hängen, minder tolerant gegen
andre, minder treu im Fortschritt aller, minder dankbar für das Vorrecht zu
sein in dieser Sommermorgen-Dämmerung der Zeit zu leben. […]«