Gutmanns Reisen
Autor: Wilhelm Raabe
Herausgeber: Verlagsanstalt Hermann Klemm A.G.
Serie: Wilhelm Raabe Bücherei
Volume: Zweite Reihe - sechzehnter Band
Genre: Roman
Quelle: Project Gutenberg
Gutmanns Reisen ist eine Erzählung von Wilhelm Raabe, die vom Juni 1890
bis zum Oktober 1891 entstand und im Dezember 1891 bei Otto Janke in Berlin
erschien. Kurz zuvor war der Text in der „Deutschen Romanzeitung“
desselben Verlegers vorabgedruckt worden. Im April 1909 erlebte Raabe die
Nachauflage des Buches.
Der Autor hatte 1860 persönlich an einer Tagung des Deutschen
Nationalvereins in Coburg teilgenommen. Herzog Ernst, dazumal unter den
Fürsten Deutschlands einer der ganz wenigen Förderer liberal Gesinnter,
hatte sein Reithaus am Coburger Schlossplatz als Tagungsort für diesen
Verein, der „keine reale Macht besitzt“, zur Verfügung gestellt.
Seine Erlebnisse und Eindrücke hat Raabe in dem Text mit freien Erfindungen
verquickt. Erzählt wird, wie sich ein junges Paar findet. Die Glücklichen -
mit niedersächsischen und oberfränkischen Wurzeln - sind der Herr
Kameralsupernumerar Wilhelm Gutmann - genannt Willi - aus H. und das Fräulein
Klotilde Blume aus Jean Pauls Geburtsort Wunsiedel.
In der Erzählung werden die erfolglosen Bemühungen der gemäßigten
Demokraten um die deutsche Einheit liebevoll-nachsichtig verspottet. Raabe
macht in dem Zusammenhang aus seiner Sympathie für den späteren
Reichsgründer Bismarck kein Hehl.
(Wikipedia)
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