In eindringlicher und gleichzeitig zeitloser Weise beschreibt der Dichter
Ernst Wiechert seine glückliche Kindheit in einem einsam gelegenen Forsthaus
mitten in den ausgedehnten Wäldern zwischen verschwiegenen Seen und
geheimnisvollen Mooren seiner Heimat Ostpreußen. Erst im Schulalter lernt er
die Geschäftigkeit der Stadt kennen. Dort beginnt sein neues Leben, geprägt vom
menschlichen Miteinander und Gegeneinander welches er aus der Einsamkeit
kommend erst erlernen muss. Das alles wird überschattet von seiner Sehnsucht
nach der Stille und der Majestät der Wälder seiner Heimat, die er mit
ergreifenden Worten zu beschreiben versteht.
Mit großer Liebe, mit leisem Humor und lächelnder Ironie erzählt Ernst
Wiechert und lässt uns an der Wanderung durch die Stätten und Jahre seiner
Kindheit und Jugend teilnehmen. Und über allem liegt der köstliche Schimmer der
Erinnerung, ein Glanz, den nur der frühe Morgen hat, bevor eine Fährte durch
den Tau läuft und eine Vogelstimme über den dampfenden Wäldern steht.