Hulda, älteste Tochter des Pfarrers einer Fjordgemeinde, soll den durchaus
sympathischen, jedoch etwas langweiligen Hilfspfarrer heiraten, aber ein
eleganter Nichtsnutz und ihr eigener fester Wille stehen dem entgegen. Trotzdem
schließen sich die Fesseln immer enger um sie und eine Entscheidung zwischen
Selbstbestimmung und Anpassung ist mit allen daraus folgenden Konsequenzen
unvermeidlich.
Hjalmar Hjorth Boyesens Roman spannt einen ungewöhnlichen Bogen vom
norwegischen Landleben zwischen Idylle und Zwang hin zur amerikanischen
Großstadt zwischen kapitalistischer Gier und demokratischem Lebensstil. Dabei
spielt er mit den Klischees des klassischen Liebesromans, die er alle an der
Realität einer starken Frau scheitern läßt.